Felix' Fußballvereine:

- SSV Bobingen (1992 - 1995: F-Jugend)

- FC Augsburg (1995 - 1997: E-Jugend)

- TSV Bobingen (1997 - 2001): D/C-Jugend)

- SV Bergheim (2001 - Dezember2003: A-Jugend)

Turnier in Tuningen 2003

- TSV Schwabmünchen (Dezember 2003 - Dezember 2004: A-Jugend/ 1.Mannschaft)

    Im Kindergarten begann Felix mit seinem größten Hobby, dem Fußballspielen. Er wurde Mitglied der F-Jugend des SSV Bobingen, sprich Siedlung, wo er bei seinem Trainer Walter Lindner zu einem wichtigen und talentierten Spieler wurde. Auf dem Foto sieht man ihn bei seinem ersten Hallenturnier in der Singoldhalle Bobingen.

   

    Nach der F-Jugend wechselte Felix zum FC Augsburg, wo er zunächst in die E 2 zu Trainer Meinrad Horak kam. Er strengte sich so an, dass er  öfter für die E 1 spielen durfte und auch Trainer Norbert Steidle auf ihn aufmerksam wurde. Sogar bei der Mannschaft der Woche war er dabei.

In dieser Zeit fuhren wir hauptsächlich Auto. Wir wohnten in Waldberg, Training war in Augsburg in der Donauwörther Straße. Zweimal die Woche trainierte Felix und am Wochenende war neben den Punktspielen oft ein Turnier, zu dem wir ihn begleiteten. Auch im Winter waren wir jedes Wochenende gefordert. Felix gefiel dieses Leben und er spielte leidenschaftlich gern, meistens als Rechtsaußen oder im Mittelfeld, wo er bereits anfing, seine genialen Pässe zu geben.  Auch im 2. Jahr FCA spielte er noch gern und gut, allerdings wurde hier sehr viel von ihm erwartet und der harte Konkurrenzkampf ging an ihm nicht spurlos vorbei. Schließlich traute er sich immer weniger zu und verlor den Spaß.

    So beschloss er, nach Bobingen zu wechseln. Mittlerweile waren wir umgezogen und wohnten nicht weit vom Fußballplatz entfernt. Es begann die D-Jugendzeit mit Trainer Friedel Rittel. In diesen 2 Jahren konnte sich Felix wieder aufrappeln, hatte wieder Spaß am Sport und erspielte sich einen festen Platz in der Mannschaft.                                     

   

    Auch in der C-Jugend lief es zunächst noch gut für Felix, mit Trainer Josef Lindner kam er gut zurecht, allerdings war er als junger Jahrgang oft nur Auswechselspieler. In der Rückrunde hatte er plötzlich Knieprobleme und musste deswegen oft pausieren. So wurde die erste C-Jugendsaison doch nicht so erfolgreich wie gedacht. Im 2. C-Jugendjahr kam Trainer Isi und versuchte sein Glück mit der zu 50 % türkischen Mannschaft. Schließlich warf er zur Halbzeit das Handtuch und Felix' Bruder Flo und Rene Wendler wurden die neuen Trainer. Jetzt kam nochmal eine gute Zeit für Felix, er genoss das Vertrauen seines Bruders und konnte schalten und walten, wie er es brauchte. Sein Selbstvertrauen hatte er mittlerweile wieder gewonnen und er spielte mit Spielfreude und Köpfchen. Am Ende der Saison kam allerdings eine Meniskus - OP. Den Meniskusriss hatte sich Felix im Schulsport beim Trampolinspringen zugezogen und hatte mit kurzen Unterbrechungen immer weiter gespielt bis es schließlich nicht mehr anders ging.

    Nach diesen 4 Jahren beim TSV wollte Felix etwas Neues. Er hatte die Idee, mit seinen alten Bolzfreunden Alex Detke und Christian Götz zusammen zu spielen. Das bedeutete einen Wechsel nach Bergheim. Trainer Bauch war begeistert, als Felix sich bei ihm vorstellte, er freute sich auf den motivierten, disziplinierten und ehrgeizigen Spieler. Für Felix bedeutete das, dass er gleich in die A-Jugend einstieg. Nach einem halben Jahr Eingewöhnungszeit konnte Felix wieder mit gewohnter Spielstärke und technischen Finessen auftrumpfen. Das Zusammenspiel mit Götzi und Alex D. machte ihm viel Spaß, es gefiel ihm sehr gut. Auch die 2. Saison bei Trainer Andi K. lief gut und erfolgreich. Besonders mit Co-Trainer Fons hatte Felix viel Spaß!

       

     Schließlich kamen die beiden Kumpels Götzi und Alex aus der A-Jugend raus und Felix begann die 3. Saison beim SV Bergheim. Leider lief es hier nicht mehr so, wie er sich das vorstellte. Für viele seiner Mitspieler gab es Wichtigeres als Fußball, so dass man oft Spiele verlor, weil man nicht komplett antreten konnte oder mit unmotivierten, untrainierten Leuten spielen musste. Hinzu kam eine Verletzung des Torwarts, so dass Felix sogar zeitweise im Tor stand und mit ansehen musste, wie auf dem Spielfeld nichts mehr zusammen ging. Diese Situation befriedigte Felix immer weniger und er wurde in der Disco von Freunden aus SMÜ angesprochen, die ihn zu sich holen wollten. Auch Trainer Sedlmaier zeigte sich bald interessiert und schließlich wechselte Felix in der Winterpause zum TSV Schwabmünchen. Bergheim verhielt sich sehr fair und räumte Felix jede Möglichkeit zu einer Rückkehr ein. Er verließ den Verein mit einem weinenden Auge, denn hier hatte er viele Freunde und Fans gewonnen. Außerdem hatte sich Felix den Unmut seines Vaters und Bruders zugezogen, die einen Wechsel zu Bobingen oder aber das Bleiben bei Bergheim bevorzugt hätten.

    Die Rückrunde spielte Felix dann bei Schwabmünchen und er genoss diese Zeit mit Trainer Sedlmaier und seinen Mitspielern. Leider wurde der Aufstieg verpasst, aber das Ziel setzte man sich für die neue Saison.  In der neuen Saison allerdings kam ein neuer Trainer, Silvo Nowak, der die A-Jugend übernahm.  Felix, der gut spielte, vertrug sich von Anfang an nicht so optimal mit ihm und dachte daran, wieder im Winter zu wechseln. Er trainierte probehalber bei Hiltenfingen und Bergheim, jeweils 1. Mannschaft mit. Da kam man plötzlich in SMÜ auf ihn zu und setzte ihn in der 2. Mannschaft ein. Die Woche darauf sprach ihn Trainer Riedel an und holte ihn in die erste Mannschaft. Felix war einfach stolz und hängte sich voll rein. Er spielte zunächst als Einwechselspieler, dann spielte er von Anfang an. So machte Felix sein letztes Spiel in der Bezirksoberliga gegen Königsbrunn. Zeitweise hatte er 2 Spiele am Wochenende, für die A-Jugend und für die BOL. Das zehrte am Schluss ziemlich an seinen Kräften, aber für den Sport gab Felix alles. Es war immer schön, ihm zuzusehen, er bewegte sich perfekt, war technisch ein Superspieler und konnte Traumvorlagen geben. So bereitete er auch in seinem letzten Spiel das einzige Schwabmünchner Tor vor, das Heuchele schoss.